St. Pölten – LASK

Freitagnachmittag setzte sich eine mächtige schwarz-weiße Lawine Richtung Osten in Bewegung. Zu viel anscheinend für die A 1 und so ging es nur langsam gen Ort der Entscheidung.


Begleitet vom einsetzenden Monsunregen, war die Luft den ganzen Tag über zum Schneiden. Man spürte, es war etwas Besonderes – ein Spiel, wie es beim Linzer ASK nicht allzu oft vorkommt. Und so startete man angekommen auf der Tribüne auch äußerst ambitioniert, man wollte den Göttern in Schwarz-Weiß einen würdigen Rahmen geben. Wie ein Schlag ins Gesicht dann die zwei frühen Gegentore. Gesehen haben sie allerdings längst nicht alle Linzer, fehlten doch aufgrund des Staus immer noch weite Teile der schwarz-weißen Wand. Aus diesem Grund wurde die mitgebrachte Choreo erst zur 19:08 Minute in den St. Pöltner Nachthimmel gereckt.

Sowohl auf den Rängen, als auch auf dem Platz wollte man sich aber nicht mit der Situation abfinden. So gab die Mannschaft nun – begleitet vom Widerhall hunderter Kehlen – alles. In weiterer Folge wurden hauptsächlich Klassiker und Brachiales dargeboten, um alle Teile des Linzer Mobs einzubeziehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab’s außerdem einen optischen Anreiz.

Die Hoffnung wurde nie aufgegeben, schlussendlich ging es sich aber nicht aus. Somit beehrt der glorreiche ASK auch nächste Saison wieder die Dorfplätze der zweiten Liga.
„Oh ASK, oh ASK, wir sind immer für dich da“, schallte es mit Abpfiff durchs Stadion. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Solo ASK!