Austria Wien – LASK

Lang ist’s her, dass der große ASK das letzte Mal das Happel-Oval mit seiner Herrlichkeit füllte.

Über die weiten Alleen des Praters führte der imperialistische Triumphzug aus der Stahlstadt. Eine noch regere Beteiligung an diesem wäre allerdings wünschenswert gewesen. Die Kiwaradichte hingegen an diesem Tag von Ankunft bis Abfahrt enorm – willkommen in Liga Eins.

Ohne großen Schnickschnack bewegte man sich mit breiter Brust Richtung Gästeblock. Dieser präsentierte sich als beides. Einer der beschissensten und einer der geilsten seiner Zunft im Lande. Einerseits machte einem die Beschaffenheit des Sektors das Leben bei den üblichen Vorbereitungen nicht ganz einfach, andererseits machen gerade diese Gegebenheiten den Reiz aus. Die Position im dritten Rang mag zwar an Nähe zum Spielgeschehen missen lassen, verdeutlicht aber eindrucksvoll die eigene Erhabenheit. Nach Jahren in den Gästesektoren von Horn bis Hartberg eine willkommene Abwechslung.

Von ganz oben beschallte man also das niedere Fußvolk im restlichen Stadion mit den heiligen Liedern. Das klappte über die gesamte Spielzeit sehr gut. Das spärlich gefüllte Rund tat sein Übriges und so besang man die vier Buchstaben mit beachtlichem Widerhall – immer wieder begleitet von dem ein oder anderen optischen Akzent.

Untermalt von den verschiedensten Materialien fand man von Beginn weg ein passendes Motto. Die ausgerufene ASKlation wurde sich zu Herzen genommen. Auch auf dem Feld, wo Schwarz-Weiß ebenfalls würdevoll vertreten wurden.

Schlussendlich hat es aber nicht sein sollen. Sei‘s drum. Man ist definitiv wieder in der Bundesliga angekommen und wird auch ihr seinen Stempel aufdrücken!

 

Solo ASK!