LASK – Sturm Graz

Nach vergangenen Punktverlusten, zeigte man wieder zu was man fähig ist.

Man startete euphorisch und voller Tatendrang in die Begegnung und zeigte sogleich, wer Herr im Haus ist. Das Auftreten der Mannen auf dem Feld und der günstige Spielverlauf taten ihr Übriges.
Hörte man im Vorfeld der Partie noch Stimmen, die einem einreden wollten, man wäre chancenlos bei einem voll gefüllten Auswärtssektor, so wurden diese Stimmen eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

Ein Mitgrund liegt hierbei in der nicht untätig verbrachten Länderspielpause: So erfreut fortan eine neu installierte Lautsprecheranlage die Ohren der Nordtribüne.
Mittels diesem dazugewonnen Instrument kann man sich auch beim Stadionbesucher im letzten Eck der Nord Gehör verschaffen und zum Mitmachen animieren. Zieht man ein kurzes Resümee, fällt dieses erfreulich aus. Die Rückmeldungen positiver Natur bestärken einen dabei beim eingeschlagenen Weg.

In der Folge verwandelte man das Exil phasenweise in ein Tollhaus und verschaffte sich dabei noch einen Monatsvorrat Adrenalin. Vor allem Wechselgesänge zwischen Nord- und Osttribüne und emotionsgeladene Torjubel haben sich in die Großhirnrinde eingebrannt und bleiben wohl auch den Gästen noch lange in Erinnerung. Auch Hüpfeinlagen, die sich über zwei Tribünen ziehen, bilden ein Novum beim ASK. Auf die dargebotene Leistung kann man aufbauen, wenngleich es immer Verbesserungspotenzial gibt. Man befindet sich auf jeden Fall am richtigen Pfad.

Gebührt der kompletten Mannschaft für die gezeigter Leistung Respekt, ist Einer hervorzuheben: Kommender Welttorhüter und Tormanngott in Personalunion Pavao Pervan.

SOLO ASK!