Wolfsberger AC – LASK

Zum ersten Mal seit über vier Jahren konnte man wieder drei Punkte aus dem Lavanttal mit nach Hause nehmen.

Zu jener Zeit reiste man noch als Regionalligist an den Arsch Kärntens zu den hiesigen Amateuren um sich einen 1:0 Sieg zu erkämpfen. Nicht zu vergleichen mit dem glorreichen Kantersieg von heute, bei dem sich wohl keiner erklären kann, wie dieser eigentlich zu Stande kam. Das allerdings ist auch völlig irrelevant, alleine danach zu fragen käme Majestätsbeleidigung gleich.

Einer, der bereits beim letzten Auswärtssieg an diesem tristen Ort auf dem Platz stand, absolvierte an diesem Tage sein zweihundertstes Spiel im Dress des geilsten Klubs der Welt. Danke Pavo – auf die nächsten 200!

Per Bus durchquerte man das Land in Richtung Süden. Dort angekommen, entschied man sich, ob der fragwürdigen Anzahl Mitgereister, Fetzn & Co am Mann zu präsentieren. So ergab das dann ein recht nettes Bild und der geneigte Lavanttaler konnte das volle Spektrum breit gebauter und breit aufgestellter Stahlstädter bewundern. Die, die da waren gaben alles und wie bereits in der Vergangenheit bewährt, lobpreiste der mitgereiste Anhang die drei heiligen Buchstaben über die gesamte Spielzeit. Oft konnte dabei eine den Umständen entsprechend beachtliche Lautstärke erreicht werden. Auch neues Liedgut wusste zu gefallen und blieb einem noch bis spät im Ohr. Die letzten Minuten widmete man einem leider viel zu früh verstorbenem Gleichgesinnten, welcher an diesem Tag seinen Geburtstag feierte – für immer an unserer Seite!

Neben der üblichen Zaunbeflaggung, durfte – wie bei Ausflügen nach Wolfsberg üblich – natürlich auch ein Gruß an Sepp, angeblich Nachkomme einer Dirne, nicht fehlen. Servus.

Alles in allem ein recht gelungener Tag. Weiter so.

Solo ASK!