Hertha Wels – LASK

Wieder mal auf Streifzug durchs eigene Land.

Das Gastspiel in Wels kam als Saisonstart nahezu gelegen. Per Zug trat ein Großteil der Fanszene die nicht allzu lange Auswärtsfahrt an und legte anschließend den kurzweiligen Fußmarsch zum Stadion zurück.

Knapp zehn Jahre nach dem letzten Pflichtspiel war der ASK also wieder in Wels zu Gast. Während man damals noch eine empfindliche Pleite gegen den FC hinnehmen musste, konnte man diesmal ein weitaus akzeptableres Resultat verzeichnen. In der prallen Abendsonne ließen die Jungs in den heiligen Dressen nichts anbrennen und spielten gekonnt einen trockenen 3:0 Sieg nach Hause.

Trotz der für viele nicht gerade motivationssteigernden Vorgänge im Verein, legte der Auswärtsmob eine über weite Strecken vielversprechende Leistung zum Saisonauftakt hin. Angepasst an die ungünstigen Gegebenheiten im vor Ort eingerichteten Gästesektor, versuchte man es sich in der ebenerdigen Kurve einigermaßen häuslich zu machen. Eine breite Masse an mitgereisten Stahlstädtern, konsequenter Fahneneinsatz, annehmbare Lautstärke, sowie die einfallende Abendsonne ergaben schlussendlich aber ein recht charmantes Bild.

Im Laufe des Spiels wurden zudem mehrere Spruchbänder zu den derzeitigen Problematiken gezeigt. Postings im Trikot vom Feind, wie auch das – gelinde gesagt – bizarre Transferkarussell innerhalb des eigenen Bundeslandes wurden hierbei in Frage gestellt.

Respekt gezollt wurde allen Spielern und Betreuern, die es verdient haben die heiligen vier Buchstaben auf der Brust zu tragen und mit Herzblut Tag für Tag für diese kämpfen.

Bereits am Donnerstag steht die nächste Schlacht bevor; zum ersten Mal seit 19 Jahren auf internationaler Ebene. Seid euch der Bedeutung dieses Spiels bewusst und pilgert zahlreich hinauf in die Heimat.

Solo ASK!