Stadl-Paura – LASK

Machtdemonstration im Dunstkreis der Stahlstadt.

Nachdem sich die Länge des Anreisewegs bereits in der ersten Cup-Runde in Grenzen hielt, ergab sich nun ein weiteres Mal die Möglichkeit zur Imagepolierung in der heimischen Provinz.

Im 11. Jahrhundert waren es die Benediktiner, welche sich hierorts ansiedelten. Rund 1000 Jahre später sollte der prägendste Orden der Gegenwart in jener Region einfallen.

Umfeld und Ambiente weckten dabei schnell wieder Erinnerungen an vergangene Tage, als man wöchentlich von Dorf zu Dorf gurkte.

Ehe man das volle Gesangsrepertoire auspackte, herrschte vorerst Stille unter den Anwesenden. Geschockt musste man wenige Tage zuvor die Nachricht vom Ableben einer der größten Persönlichkeiten rund um den Verein auffassen. Leidenschaft und Herzblut für den LASK waren für ihn bis zuletzt Usus – mach’s gut Heli!

Eben jene Werte ließen die Jungs auf dem Rasen auch am heutigen Tag nicht missen und so unterstrich man schlussendlich eindrucksvoll die Monopolstellung im eigenen Land. Letztendlich durfte das Gegenüber gar dem höchsten Pflichtspielsieg der eigenen Klubgeschichte beiwohnen.

Auch auf den Rängen, welche an jenem Tag nostalgischerweise aus Erdhaufen und Holzpaletten bestanden, wurde über weite Strecken Anschauliches geboten. Ein durchaus ansprechender Mix aus gewohnten Gassenhauern und neugeborenem Liedgut ergab letztendlich einen konstant leiwanden Abend. Reichlich Bewegung sowie weitere optische Anreize rundeten das Auftreten stilgerecht ab.

In der Tonart kann’s weiter gehen – am besten schon am Sonntag gegen Graz!

Solo ASK!