LASK – St. Pölten

Standesgemäßer Einstand nach zweimonatigem Winterschlaf.


Zu atypischer Stunde kehrte man diesmal der Stahlstadt den Rücken und machte sich im trüben Linzer Morgensmog auf gen Exil. Im Einklang mit der aufgehenden Sonne stieg dabei auch die Vorfreude auf den langersehnten Frühjahrsauftakt – raus aus der tristen Winterpause und rein in den altbekannten Lebensrhythmus.

Die Rückkehr in eben jenen schien den Athletikern in den heiligen Dressen dabei denkbar einfach zu fallen. Unbändiger Offensivdrang und altbekannte Kampfmentalität führten am Ende zu einer Deklassierung des Tabellennachbars und zu einem Endergebnis, welches den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Optisch gabs neben kollektiven Hüpfeinlagen ein Intro für eine kürzlich von uns gegangene Vereinsgrande zu bewundern. Als ehemaliger Vereinspräsident und Ladenbesitzer auf der Landstraße gilt er als Mitbegründer unseres heutigen Namens – mach’s gut Otto.

Per Bandl äußerte man sich zur äußerst skurrilen Anstoßzeit und kritisierte des Rundfunks Vorliebe für den Wintersport. Bleibt nur zu hoffen, dass das schifanatische ORF Publikum seinen Fokus in der Mittagspause auch in Zukunft auf seine altbewährten Kasnocken und nicht auf den Fußball legen wird.

In souveräner Bravour wurde also auch der nächste Schritt bewältigt – Großes steht bevor. Zunächst muss man sich aber erstmal mit der Liga begnügen. Dort werden bereits am Freitag die Veilchen verputzt.

SOLO ASK!