LASK – Austria Wien

Flutlichtromantik in der Vorstadt.

Eine durchwegs willkommene Abwechslung bot an dieser Stelle der Freitagabendtermin, ehe man künftig wieder vermehrt den Tag des Herrn opfern muss. Motiviert bis in die Zehenspitzen ging man diesmal schon weit vor Anpfiff zum Tagesgeschäft über. Leidenschaft und Herzblut, gemixt mit einer Prise voll Abneigung gegenüber der Hauptstadt sollten in der Folge die Chansons an jenem Tag prägen.

Fälschlicherweise besingt man den LASK ja heute meist vor den Toren der Stadt. Kennen und lieben gelernt haben wir ihn jedoch in jungen Jahren am Gipfel des heiligen Linzer Olymps. Von jenem Oval aus verbreiteten sich die mythischen Geschichten, welche Stadt und Land bis heute prägen. Passend dazu die zu Spielbeginn gezeigte Choreo, mit welcher dieses erste Kennenlernen optisch aufgearbeitet wurde.

Die Jungs in den heiligen Dressen zeigten sich von Beginn weg bestrebt ein Spektakel à la Vorwoche zu bieten. Abermals kann man von einer mehr als würdigen Mannschaftsleistung sprechen. Völlig konträr zum örtlichen Podest im Auswärtssektor, war die eigene Abwehr an jenem Tag kaum mit Gegendruck konfrontiert.

Abermals hat der ASK bewiesen, wer nun hierzulande das Zepter in der Hand hat. In der einen Hand das Zepter, in der anderen das Dosenbier geht’s am kommenden Sonntag endlich wieder auf Reisen. Im bevorstehenden Feldzug erobert man die Steiermark.

Solo ASK!