Austria Wien – LASK

Zuhauf schlug man am Ostersonntag in Wien 10 auf.

Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und die Gesänge der Athletiker erfüllten das Horr-Stadion. Zu Beginn gesellte sich zum Schall dann auch noch Rauch dazu. Mit dem Auftreten des Blocks kann man also über weiteste Strecken zufrieden sein. Auch auf dem Feld wurde gekämpft, leider konnte man aber trotz zweimaliger Führung erneut keinen Sieg einfahren.

Gerne würde man an diesem Punkt die Ausführungen auch schon beenden, würde das erneut fragwürdige Auftreten der Wiener Exekutive nicht weitere Zeilen erfordern. Das unverhältnismäßig große Aufgebot übte sich mal wieder in übertrieben martialischem Auftreten und unnötiger Schikane. Es ist nur dem besonnenen Wirken der Fanszene zu verdanken, dass man den Schergen des Überwachungsapparates die Genugtuung eines österlichen Eierpeckens à la LPD Wien nicht gab. Deeskalierend wirkten dabei weder Drohneneinsatz, aufgestachelte Hundestaffel, noch das Handeln einzelner Beamter. Vor allem zu hinterfragen ist dabei das Separieren des per Bus angereisten Anhangs in Gruppen zu je zehn Personen bei der Überquerung der Tangente – fadenscheinige Begründung von wegen Statik der Brücke inklusive.

Man kann nur hoffen, dass die Polizei in der Bundeshauptstadt bald aus ihrem Wahn erwacht und andere Bundesländer diesem Trend nicht folgen.

Solo ASK!