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Sporting-LASK


Erneut zeigte der Linzer ASK, dass er auf rutschigem internationalen Parkett – wie gewohnt – Haltung bewahrt.

Trotz drückender Überlegenheit, haben es die Portugiesen irgendwie geschafft, den Athletikern drei Punkte zu entreissen. Sei’s drum; vor nicht allzu langer Zeit konnte das auch der SV Lafnitz behaupten.

Eine ganz gute Menge an LASKlan reisten zum westlichsten Auswärtsspiel seit Lustenau. „Fick mas weg“, war die einhellige Meinung. Nach kurzem Einstimmen, gings per Metro zum örtlichen Stadion. Man sang lange Zeit ambitioniert und ließ die sonst eher geräuscharme Kulisse eine Prise Linzer Supportraffinesse kosten. Leider flachte man – warum auch immer – zusehends ab. So war man gegen Schluss den Umständen und dem ASK nicht mehr wirklich entsprechend.

Dass Lissabon nicht Hartberg ist, merkte man hauptsächlich daran, dass die ansässige Exekutive ihrem berühmten Weltschmerz mutmaßlich gerne Ausdruck verliehen hätte. Nur Dank des gewohnt besonnen Agierens der Linzer wurde der Eingreiftruppe aus Ordnern, postfaschistischen Kiwaran und Ähnlichem die Genugtuung, den Einsatz ihres bereits gezückten Phalussymbols zu rechtfertigen, nicht gegeben.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der LASK geil, Portugal schön und die Szene durchaus noch lernfähig ist.

Solo ASK!