Austria Wien – LASK

Im sonntäglichen Nieselregen ließ wieder mal nur der ASK die Sonne aufgehen.

Angekommen in der Landeshauptstadt von Wien, nutzte man die Gelegenheit, die eigene Abneigung gegen ebendiese zu bekunden. Leicht wurde es einem dabei auf Grund der baulichen Gegebenheiten im neuen Auswärtssektor nicht gerade gemacht.
In Wien scheint gerade ein Wettbewerb zu laufen, wer den beschissensten und choreofeindlichsten Sektor zu bauen vermag. Man kann nur hoffen und dahingehend einwirken, dass sich das geplante Stadion in Pichling hier nicht einreiht.

Aber weder ein überdimensionierter Zaun, noch außerplanmäßige Verzögerungen konnten einen davon abhalten, seine Botschaft zu verbreiten. Aufgrund der eigenen Verpflichtung zur Konstruktivität zeigte man auch gleich die bessere Alternative auf. So reckte sich 200-fach das Emblem der Stahlstadt in den Favoritner Himmel.

Ergebnis und Auftreten auf dem Platz waren gewohnt geil, die Mitgereisten im Sektor ließen diesen Enthusiasmus diesmal aber leider über weite Strecken missen. Zu selten erreichte man dem Anlass würdiges Niveau.
Man kann nur mutmaßen, was der Grund für diese ungewohnte Trägheit war – das Spiel der Athletiker kann‘s nicht gewesen sein.

Schon morgen darf dem ASK wieder auf die Füße geschaut werden. Auf in die Peripherie!

Solo ASK!