Admira – LASK

„A Semmal, a Knacka – scheiß Admira Wacka!“


Sinnbildlich für jenen altgedienten, österreichischen Gassenhauer startete man die Anreise mit dem kulinarischen Klassiker. Obwohl man in der Vergangenheit bereits des Öfteren mit dem tropischen Südstadtklima konfrontiert war, sollte ein Bad in der Sonne an diesem Tag ausbleiben. Stattdessen hatte man die Ehre den neuen Gästeblock auf der Haupttribüne einweihen zu dürfen. Symbolisch für die monarchische Vormachtstellung, bestieg man den Thron und positionierte sich im Oberrang des Blocks. Lautstark besang man von diesem aus das zu Fuße liegende Volk der Südstadt. Stolze zwanzig Groschen durfte man blechen um dem Schlagerspiel beiwohnen zu dürfen. In Relation zu den kürzlich erworbenen Champions League Karten ein stolzer Preis – sei’s drum. Auf irgend eine Art und Weise muss halt eine beinahe eingerostete Stürmergröße entlohnt werden.

Trotz seines Comebacks in der österreichischen Bananen Liga konnte auch dieser nichts am Sieg, der an jenem Tag äußerst jung aufgestellten, Athletiker ändern. Summa summarum ein recht charmanter Gastauftritt in der heimischen Fußballwelt, ehe man wieder zu internationalen Höhenflügen ansetzt.

Solo ASK!